Neuigkeiten von uns

Bericht von der Mitgliederversammlung

Übersee – 19.05.2022
© vom Dorp

Krankenpflegeverein mit Helferkreis: einmalig in der Region
Engagement ermöglicht Überseer Senioren ein längeres Leben zu Hause

Das Auto ist der ganze Stolz des Vereins, damit können viele Aufgaben bewältigt werden (von links): Bürgermeister Herbert Strauch, die Leiterin des Helferkreises, Erika Stefanutti und die Zweite Vorsitzende des Krankenpflegevereins, Uschi Geiger. © vom Dorp

Übersee – Viel Lob und Wertschätzung bekam der Krankenpflegeverein in seiner Jahresversammlung im katholischen Pfarrsaal von Bürgermeister Herbert Strauch. Er zollte den vielfältigen, überwiegend ehrenamtlichen Leistungen den „allerhöchsten Respekt“, nannte den Verein ein Vorzeigeprojekt und bewertete das Engagement als „wertvolle und unverzichtbare Arbeit für die Dorfgemeinschaft“.

Nach den Worten der zweiten Vorsitzenden des Vereins, Uschi Geiger, hat sich der Krankenpflegeverein mit seinen 463 Mitgliedern zum Ziel gesetzt, hilfsbedürftige Personen der Gemeinde, unabhängig von Alter, Konfession und Mitgliedschaft im Verein, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen zu unterstützen, ohne aber krankenpflegerisch tätig zu sein.

Der aktive Teil des Vereins und gleichzeitig seine „Feuerwehr“ ist der Helferkreis. Dessen Hilfsangebote sind freiwillig, ehrenamtlich und kostenlos. Sie decken eine breite Palette ab, wie etwa das Besorgen von Medikamenten und Nahrungsmitteln, Fahrten zum Arzt, zur Tafel nach Marquartstein oder zum Wertstoffhof, die Vermittlung von Haushalts- und Putzhilfen, die Kleiderkammer und die Auslieferung von Mittagessen. Ein wesentlicher Baustein des Angebots ist der kostenlose  Verleih von Krankengeräten, wie elektrischen Krankenbetten, Rollstühlen, Rollatoren, Nachtstühlen und Gehhilfen.

So sei der Krankenpflegeverein im Bedarfsfall innerhalb von zwei Stunden in der Lage, eines seiner 15 modernen Krankenbetten kostenfrei aufzustellen. Bei den von der Krankenkasse vermittelten und von den Sanitätshäusern gelieferten Betten müsse der Patient oft lange und unzumutbare Wartezeiten in Kauf nehmen. Mit Hilfe der Gemeinde und Unterstützung des Bauhofs sind die Geräte seit neuestem trocken und sauber im Bahnhofsgebäude untergebracht.

Die Angebote des Vereins mit den entsprechenden Kontaktdaten sind in einem Flyer enthalten, der bei den Banken und Ärzten ausgelegt ist. Aktuelle Informationen gibt es auch online über die Homepage des Vereins und über facebook.

Als Leiterin des Helferkreises berichtete Erika Stefanutti von den täglichen und oft sogar rund um die Uhr zu koordinierenden Einsätzen. Das System sei so organisiert, dass 365 Tage im Jahr immer ein Ehrenamtlicher erreichbar ist. „Wir sind jederzeit mit den Ärzten, Hospiz, den Brückenschwestern, dem Sozialdienst der Krankenhäuser, den Pflegediensten, dem Familienpflegewerk und den Famijlienangehörigen in engem Kontakt, um die optimale Unterstüzung in Notfällen zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang  lobte Stefanutti die beiden hauptamtlichen Fahrerinnen Sarah Reichl und Anne Grad. Durch ihre Fahrdienste im vereinseigenen Auto sei vieles möglich. Die Senioren werden von Zuhause abgeholt und wenn nötig auch zu Arztbesuchen und Einkäufen begleitet. Dieser Service ist in der Region einzigartig. Hinzu  kommt die tägliche Versorgung der Senioren mit warmem, frisch gekochten Mittagessen aus gesunden und regionalen Produkten.

„Alles in allem läuft die Versorgung unserer Senioren ab wie ein Uhrwerk, jedes Rädchen greift ineinander, bis zum Schluss alles passt und unsere Bürger in ihrer schwierigen Situation optimal versorgt sind. Auch den vielfach geäußerten Wunsch, zu Hause  sterben zu wollen, können wir in der Regel erfüllen“, so die Leiterin des Helferkreises.

Von einer erfreulichen Steigerung der Finanzen um 2 500 Euro berichteten Kassiererin Frieda Stecher und Kassenprüfer Tobias Plenk. Möglich geworden sei dies durch 13 000 Euro an Spenden und den Zuschuss der Gemeinde von 6 000 Euro. Dadurch konnten einige der umfangreichen Kosten aufgefangen werden.

Trotz des Segens des Krankenpflegevereins äußerten die Verantwortungsträger den dringenden Wunsch eines Altenheims für Übersee. Damit rannten sie beim Bürgermeister offene Türen ein. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, betonte Strauch.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Übersee – April 2022

Der Krankenpflegeverein Übersee lädt alle Mitglieder und interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Jahreshauptversammlung am Samstag, den 30.4.2022 um 16.30 Uhr in das katholische Pfarrzentrum ein.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Tätigkeitsberichte
  4. Bericht Kassier
  5. Prüfungsbericht des Kassenprüfers und Entlastung der Vorstandschaft
  6. Wünsche und Anträge

Über eine rege Teilnahme würden wir uns freuen, bekunden Sie doch damit auch Ihr Interesse an der Arbeit des Krankenpflegevereins und des Helferkreises.

Ukrainehilfe in Übersee

Übersee – 28.03.2022

Informationen aus dem Rathaus Übersee von Bürgermeister Strauch

Übersee – 20.12.2021

Überseer Christkindl

Die Spendenbereitschaft der Überseer  für ihre Mitbürger war auch dieses Jahr wieder überwältigend.

Alle Sterne wurden vom Wunschbaum gepflückt und so war es möglich, die Herzenswünsche der Kinder, Familien, Senioren und  Menschen mit Behinderung an Weihnachten  zu erfüllen.

Liebe Wunscherfüller, sie haben dazu beigetragen Menschen in Not eine große Freude zu bereiten und Kinderaugen leuchten zu lassen, dafür von ganzem Herzen „DANKE“!

Mit diesen großzügigen Spenden sind wir  in der Lage  auch das ganze Jahr über unbürokratisch weiterhin  zu helfen.

Danke auch dem Nikolaus ( Schorsch König), der uns wieder seinen himmlischen Lohn überlassen hat, den Klöpflkindern  Martin, Simon, Johanna, Lukas, Anna, Jonas, Paul, Franz, Max, Jakob und Maresa, die vom  Klöpflgeld  Sterne vom Wunschbaum geholt haben,  und dem Bulldogverein für die großzügige Spende.

Herzlichen Dank auch an die Mitarbeiter der Volksbank/Raiffeisenbank, die die Aktion so engagiert begleitet haben.

Übersee – 20.12.2021

Übersee – 12.12.2021

„Aktion Wunschbaum“ schenkt Freude

Überseer Familienhelferinnen spielen „Christkind“

Seit 14 Jahren gibt es in Übersee die „Aktion Wunschbaum“. Wie bei der Premiere im Jahr 2008 betreut auch diesmal wieder Gemeinderätin Uschi Geiger federführend das Projekt. Seinerzeit hatte die Familienhelferin die Idee, mittels eines Christbaums mit vielen Sternen die Herzenswünsche von in Not geratenen Familien und Kindern im Ort zu erfüllen.

Die Sterne sind von den Familienhelferinnen selbst gebastelt und mit zehn, 20 und 25 Euro ausgezeichnet worden.

Sie stehen für Wünsche von Überseer Kindern, Familien und Senioren, die oft von den Helferinnen betreut werden und nicht das Nötigste haben, wie beispielsweise warme Kleidung, Soforthilfe bei tragischen Unfällen, teure Medikamente, Lebensmittel oder Spielsachen. Viele Eltern können ihren Kindern nicht einmal die kleinsten Wünsche erfüllen.

Die Familienhelferinnen kaufen dann zu Weihnachten die Geschenke in den Überseer Geschäften ein, verpacken sie und bringen sie rechtzeitig und zuverlässig zu den in Not geratenen Personen und Familien.

Uschi Geiger ist glücklich  über den idealen Standort des Wunschbaums im Eingangsbereich der Volksbank-Raiffeisenbank: „Der Platz ist 24 Stunden zugänglich, videoüberwacht und die Einzahlung ist kontaktlos.

Wenn man Christkindl spielen will, holt man sich einen Stern im Wert von zehn, 20 oder 25 Euro vom Baum, legt seine Spende in einen vorbereiteten Briefumschlag, beschriftet ihn und wirft ihn in den Briefkasten der Volksbank-Raiffeisenbank. Den Stern kann man als Zeichen der Hilfsbereitschaft für die Menschen im Ort mit nach Hause nehmen.

Die Spende kommt ohne Abzug zu 100 Prozent bei den Beschenkten an.  

Quelle: Von Dorp

Übersee – 24.08.2021

Neues Auto für den Krankenpflegeverein

Verein hat sich neu und modern aufgestellt

Der Krankenpflegeverein ist seit langem eine segensreiche Einrichtung für die Überseer Bürger bei der Bewältigung von Alltagsproblemen. Mit einem neuen Auto, einem neuen Logo, einem Flyer mit allen wichtigen Informationen und einer neuen Homepage ist der Verein jetzt zeitgemäßer unterwegs.

Der Krankenpflegeverein, der nicht in der Krankenpflege tätig ist, finanziert sich ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen, Spenden, einem Zuschuss der Gemeinde und vom Ehrenamt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Personen aus Übersee, gleich welchen Alters und welcher Konfession, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen kostenlos zu unterstützen. Die Hilfsdienste umfassen die Erledigung von Einkäufen, das Besorgen von Medikamenten aus der Apotheke, Fahrten zum Arzt, zu Behörden, zum Wertstoffhof oder zur Tafel nach Marquartstein sowie der Auslieferung von Mittagessen, kostenlosem Verleih von elektrischen Krankenbetten, Rollstühlen, Rollatoren, Nachtstühlen und Gehhilfen.

Als Uschi Geiger zu Beginn der Corona-Krise vor gut eineinhalb Jahren Nachfolgerin des langjährigen Zweiten Vorstandes Ludwig Klarwein wurde, hatte sie sich  eine Modernisierung des Vereins auf die Fahne geschrieben. Das ist nun im letzten Jahr passiert.

Die wichtigste Neuerung war ein neues Auto, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Da das alte Auto ersetzt werden musste, hat das Mitsubishi Autohaus Stephl dem Verein einen gebrauchten SUV zu einem äußerst günstigen Preis überlassen. „Der SUV ist jetzt für unsere älteren Bürger komfortabler zum Einsteigen. Außerdem  können wir verschiedene Krankengeräte und Rollstühle im Kofferraum besser unterbringen“, sagte Geiger. „Das Mittagessen, das wir täglich ausfahren, kommt aufgrund einer elektrischen Wärmebox, die im Auto angeschlossen ist, immer warm an. Auch für Fahrten zur Tafel nach Marquartstein ist das größere Auto eine absolute Erleichterung.“ Die zweite Neuerung ist ein Logo, das eine neu zugezogene Familie kostenlos gestaltet hat und jetzt auch erkennbar am neuen Auto angebracht wurde. Gleichzeitig hat diese Familie  auch kostenlos einen Flyer mit allen wichtigen Informationen und eine Homepage (www.krankenpflegeverein-uebersee.de) gestaltet. „Mit diesen Neuerungen sind wir jetzt zeitgemäß unterwegs und können schneller wichtige Informationen kommunizieren“, freut sich Geiger. Abgesehen davon erhöhen sich die Mitgliedszahlen stetig, seit die neuen Flyer im Rathaus, in der Bank, bei den Ärzten, in den Geschäften und in der Kirche ausgelegt sind.

Sie freuen sich über das neue Auto für den Krankenpflegeverein:
Bürgermeister Herbert Strauch (von links), Erika Stefanuti vom Helferkreis, dem aktiven Teil des Krankenpflegevereins, und Uschi Geiger.

Quelle Foto und Text: vom Dorp


Übersee – 03.08.2021

Wir machen Urlaub!

Wir machen Urlaub von Montag, 30.08.2021 bis Sonntag, 12.09.2021.
Ab Montag, den 13.09.2021 sind wir wieder frisch und erholt für Sie im Einsatz.

Ihr Krankenpflegeverein/Helferkreis Übersee


Weihnachtsgrüße

Übersee – 22.12.2020

Vielen Dank an alle Wunscherfüller!
 
Trotz Corona wollten wir auch in diesem Jahr auf unsere Aktion “Überseer Christkindl” nicht verzichten. Aus Gründen des Infektionsschutzes musste der  gewohnte Standort des Wunschbaums  im Rathaus dieses Jahr entfallen und wurde in den Eingangsbereich der Volksbank/Raiffeisenbank verlegt.
 
Alle Wünsche der diesjährigen Aktion “Überseer Christkindl” wurden erfüllt, es dürfen sich viele Überseer  Kinder, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung auf ein Weihnachtsgeschenk freuen.
 
Wir sind überwältigt von der großen Teilnahme und danken allen Wunscherfüllern von Herzen. Sie haben dazu beigetragen, Menschen in Not an Weihnachten eine große Freude zu machen.
 
Dank Ihrer großzügigen Spenden sind wir der Lage unbürokratisch auch das ganze Jahr über zu helfen.
 
Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Volksbank/Raiffeisenbank für das große Engagement.
 
Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Unterstützern ein frohes Weihnachtsfest, kommen Sie gut ins Neue Jahr!
 
Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Ihr Krankenpflegeverein/und Helferkreis Übersee
mit den Familienhelferinnen


Überseer Wunschbaum

Übersee – 1. Dezember 2020

Liebe Freunde und Unterstützer des Krankenpflegeverein-Helferkreis,

bald beginnt sie wieder, die stade Zeit und leider ist heuer auch die Adventszeit, auf Grund Corona, für uns alle etwas anders. Wie jedes Jahr wollen wir Euch die Möglichkeit geben, kleine Wünsche zu erfüllen und in das ein oder andere Kindergesicht Freude zu zaubern.

Wir freuen uns sehr, dass unser Wunschbaum in den letzten Jahren so großen Anklang gefunden hat und hoffen, dass Ihr Euch genau so wenig von Corona ausbremsen lässt wie wir. Auf Grund der Schließung des Rathauses für Parteienverkehr, haben wir uns auf die Suche gemacht und einen neuen Standort für unseren Sternenbaum gefunden.

Ein herzliches vergelt´s Gott an Frau Katharina Weiß, Geschäftsstellenleiterin der Volksbank-Raiffeisenbank Übersee, welche sich sofort bereit erklärt hat, dem Wunschbaum einen neuen Standort zu geben, der für alle zugänglich ist.

Ab dem 30. November finden Sie den Sternenbaum im Eingangsbereich der Volksbank-Raiffeisenbank.

So funktoniert es:

  1. Stern aussuchen (€-Betrag steht auf dem Stern, ebenso die Nummer)
  2. Spende in das Kuvert legen und Formular außen auf dem Kuvert ausfüllen
  3. Kuvert in den Briefkasten einwerfen.

Nun wünschen wir Euch eine schöne, besinnliche und vor allem gesunde Adventszeit.

Mit lieben Grüßen,

das Team vom Krankenpflegeverein-Helferkreis Übersee und den Familienhelferinnen


Jahreshauptversammlung

Übersee – 14. April 2020
Zweiter Vorstand Ludwig Klarwein informierte in seinem Rückblick, dass ein wesentlicher Baustein der Helferkreisangebote der Verleih von Krankengeräten ist. So sei der Krankenpflegeverein im Bedarfsfall innerhalb von zwei Stunden in der Lage, eines seiner 15 modernen Krankenbetten kostenfrei aufzustellen. Bei den von der Krankenkasse vermittelten und von den Sanitätshäusern gelieferten Betten müsse der Patient oft lange und unzumutbare Wartezeiten in Kauf nehmen.
Als Leiterin des Helferkreises berichtete Erika Stefanutti von den täglichen und oft sogar rund um die Uhr zu koordinierenden Einsätzen und lobte dabei die beiden hauptamtlichen Fahrerinnen und Helferinnen Sarah Reichl und Anne Grad. Durch diese Fahrdienste im vereinseigenen Auto sei es möglich, dass ältere Personen länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.
Da die Bürger immer älter werden und auch die Einsamkeit ein großes Thema ist, werden die Hilfsangebote laut Stefanutti immer mehr in Anspruch genommen.
Der Kassenbericht von Frieda Stecher wies ein Gesamtergebnis von 2 100 Euro aus. Allein für 2 500 Euro hätten Anschaffungen getätigt werden müssen. Nach der Feststellung von Kassenprüfer Toni Plenk haben der erstmals gezahlte Gemeindezuschuss von 6 000 Euro und etliche Spenden die umfangreichen Kosten auffangen können.
Bei den Neuwahlen ging ein Kapitel des Krankenpflegevereins zu Ende. Ludwig Klarwein, seit 38 Jahren Zweiter Vorstand, kandidierte nicht mehr. Die bisherige Schriftführerin Uschi Geiger, die einstimmig zu seiner Nachfolgerin gewählt wurde, würdigte ausführlich Klarweins „Lebenswerk“.
In ihren Ämtern bestätigt wurden Erika Stefanutti als Leiterin des Helferkreises und Kassiererin Frieda Stecher. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurden Schriftführerin Michaela Sperl und Franz Schwaiger als Beisitzer und Gerätewart.

Die neugewählte Vorstandschaft

Viel Lob und Wertschätzung bekam der Krankenpflegeverein in seiner Jahresversammlung im katholischen Pfarrsaal von Bürgermeister Marc Nitschke. Er zollte den vielfältigen, überwiegend ehrenamtlichen Leistungen den „allerhöchsten Respekt“ und bewertete das Engagement als „wertvolle und unverzichtbare Arbeit für die Dorfgemeinschaft“. Auch Pfarrer Georg Lindl, kraft seines Amtes der Erste Vorstand des Vereins, zeigte sich „beeindruckt von allem, was hier geleistet wird“ und sicherte bei Bedarf Unterstützung zu.
Die zentrale Organisation des Vereins und gleichzeitig seine „aktive Feuerwehr“ ist der Helferkreis. Dessen Hilfsangebote sind freiwillig, ehrenamtlich und kostenlos. Sie decken eine breite Palette ab, wie etwa das Besorgen von Medikamenten und Nahrungsmitteln, Fahrten zum Arzt, zur Tafel nach Marquartstein oder zum Wertstoffhof, die Vermittlung von Haushalts- und Putzhilfen, die Kleiderkammer, den Verleih von Krankengeräten und vieles mehr.


Beim Krankenpflegeverein ging eine Ära zu Ende

Ludwig Klarwein und seine Nachfolgerin Uschi Geiger

Der Überseer Krankenpflegeverein mit seinen 435 Mitgliedern ist eine in der Region nahezu einmalige Institution, die überwiegend von Spenden und vom Ehrenamt sowie von der Unterstützung der Gemeinde lebt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, hilfsbedürftige Bürger der Gemeinde, unabhängig von Alter und Konfession, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen zu unterstützen, ohne aber krankenpflegerisch tätig zu sein. Jetzt hat es einen einschneidenden Wechsel in der Vorstandschaft gegeben. Ludwig Klarwein, seit 38 Jahren als Zweiter Vorstand unermüdlich und ehrenamtlich für den Krankenpflegeverein tätig, ist bei den Neuwahlen nicht mehr angetreten. „Klarwein hat in dieser Zeit viele Pfarrer kommen und gehen sehen und ein wahres Lebenswerk vollbracht“, sagte seine einstimmig gewählte Nachfolgerin Uschi Geiger. Sie ist unter anderem als Leiterin des Familienstützpunktes, der Kleiderklammer und Vorstandmitglied beim VdK in der Gemeinde bereits vielfach sozial engagiert. Sie deutet an, dass der Verein mit einem Logo und einer Home-Page künftig modern aufgestellt werden soll. vd